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Vortrag der Fotografin Jitka Hanzlová

Jitka Hanzlová wurde 1958 in Náchod in der CSSR, (heute Tschechische Republik) geboren und kam 1983 nach Deutschland. Von 1987 – 1994 studierte Jitka Hanzlová Kommunikations-Design/Fotografie an der GHS Essen (Folkwang). Bekannt wurde sie mit der Arbeit Rokytnik, die zwischen 1990 und 1994 entstanden und mit denen sie auch ihr Studium abschloss. Die Arbeit wurde mit dem Otto-Steinert-Preis der Deutsch Gesellschaft für Photographie (DGPh)  ausgezeichnet. Seit dem hat Hanzlová neun Bücher veröffentlicht. Ihre Arbeiten werden weltweit ausgestellt und die Werke von Jitka Hanzlová sind in allen wichtigen Fotografie- und Kunstsammlungen vertreten. Zwischen 2005 und 2007 lehrte Hanzlová künstlerische Fotografie an der HfbK, Hamburg. Z. Zt. ist sie Gastprofessorin an der ZHdK, Zürich. 2013 erschien ihr Buch Hier bei Koenigs Books, London. Jitka Hanzlová lebt in Essen. Der Vortrag findet am Dienstag, 13.01.2015 um 18:30 Uhr in der Aula des Fachbereichs Gestaltung statt.

Halbfünf Vorträge "Stadt lesen, Stadt schreiben"

Im Wintersemester 2014/2015 lautet das übergreifende Motto für eine Folge von vier Vorträgen »Stadt lesen, Stadt schreiben«. Die drei Werkberichte und ein Bericht aus der Forschung haben Ausgangspunkt und Vorgehensweise gemeinsam: Das »Lesen« von Stadtlandschaften, oder eines einzelnen Ortes in der Stadt mit dem jeweiligen kulturellen Potential, steht am Anfang jeder der  Arbeiten. In Ergänzung dazu, will der Begriff des »Schreibens«, auf das Möglichkeitsfeld der individuellen Autorenschaft und originaler Resultate der Vortragenden hinweisen:  Ruedi Baur analysiert die Bedürfnisse von Nutzern und räumliche Qualitäten einzelner Orte im urbanen Gefüge und verdichtet diese Erkenntnisse zu Informations- und Orientierungssystemen mit herausragend funktionaler und poetisch gestalterischer Qualität. Mittwoch, 19.11.2014, 18 Uhr, Aula Boris Sieverts macht mit den Mitteln des Flaneurs das verborgene gestalterische Potential großstädtischer Agglomerationen sichtbar. Dienstag, 25.11.2014, 18 Uhr, Aula Susanne Hauser bietet als Stadtforscherin einen fundierten Ausblick auf die noch kommenden Veränderungen unserer Städte, die in der zunehmend globalisierten Ökonomie gründen. Mittwoch, 03.12.2014, 18 Uhr, Aula Wermke/Leinkauf erweitern mit subversiven Nutzungsänderungen und »kleinen« Eulenspiegeleien die Grenzen des »Öffentlichen Raumes«. Dienstag, 09.12.2014, 18 Uhr, Aula

Fotoausstellung "Darmstadt zeigt Gesicht"

In der Fotoausstellung und gleichzeitigen Buchpräsentation wird das Fotoprojekt gegen Rassismus und Ausgrenzung, das Ergebnis eines Fotografie Kurses „Foto 3“ mit dem Thema „Darmstadt zeigt Gesicht“ von Anja Behrens am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt, der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Luisenplatz, am Bahnhof, am Weißen Turm, vor der Krone und im Herrngarten haben 38 angehende Fotograf/innen in Kleingruppen Fotostationen aufgebaut. Jeder, der sich portraitieren lies, zeigt damit sein Gesicht gegen Rassismus, Ausgrenzung und Stigmatisierung. In dem daraus entstandenen Buch wird dieser Moment festgehalten. Es sollte eine Fotografie entstehen, die Portrait, Reportage und künstlerische Komposition miteinander verbindet. Durch eine Projektförderung der AG Weltoffenes Darmstadt konnte das Buchprojekt realisiert werden. Das Buch ist am Eröffnungsabend käuflich zu erwerben. Es soll einen Beitrag leisten gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung, für Toleranz und ein zufriedenes Miteinander in Darmstadt. Mit dem Erlös dieses Buches werden Vereine in Darmstadt unterstützt, die sich mit ihrer Arbeit für Flüchtlinge einsetzten. Dem Projekt Darmstadt zeigt Gesicht“ wurde am 20. Mai 2014 der 2. Preis für „Gesicht zeigen 2014“ vom Amt für Interkulturelles und Internationales durch den Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Jochen Partsch, verliehen. Jeder ist zur Eröffnung herzlich eingeladen, besonders angesprochen sind alle Jugendlichen und alle, die ihr Gesicht gezeigt haben. Vernissage: Freitag, 12.12.2014 um 19 Uhr, Halle des Fachbereichs Gestaltung
Ausstellung bis Freitag, 19.12.2014 jeweils von 9 bis 18 Uhr

Ausstellung „Kris Scholz – Zeichen und Spuren“

Darmstadt – Seit über 25 Jahren hält Kris Scholz ein eher ungewöhnliches Motiv mit der Kamera fest: Fußböden. Inspiriert von dem Maler Sigmar Polke hat der Professor für künstlerische Fotografie an der Hochschule Darmstadt (h_da) Böden ästhetischer und historischer Orte fotografiert und gelangte durch großformatige Abzüge zu überraschenden Bildwirkungen. In der Ausstellung „Zeichen und Spuren“ im Designhaus Darmstadt im Eugen-Bracht-Weg 6 sind nun 25 dieser Arbeiten zu sehen. Auf der Vernissage am Donnerstag, 27. November, sprechen ab 19 Uhr neben dem Künstler h_da-Präsident Prof. Dr. Ralph Stengler und Justus Theinert, Professor für Designtheorie und Industrie-Design am Fachbereich Gestaltung der h_da. Die Schau beinhaltet auch analoge Schwarzweiß-Landschaftsaufnahmen aus Scholz‘ Serie „The Silent View“. Auf Reisen durch Marokko und Spanien faszinierten Kris Scholz die interessanten Muster von Böden in einem alten Palazzo, in Apotheken, Treppenhäusern und Bars. Durch großformatige Vergrößerungen gelangte der Professor für künstlerische Fotografie an der h_da zu überraschenden Ergebnissen. Aus der Ferne erinnern die Fotografien an abstrakte Bilder von Gerhard Richter oder Jackson Pollock, aber aus der Nähe werden alle möglichen Spuren sichtbar – Spuren, die Hinweise auf Geschehnisse an den fotografierten Orten schließen lassen. Diese sind auch politisch relevant, denn Scholz besuchte für das Projekt „Zeichen und Spuren“ neben ästhetischen auch historische Orte wie den Tian’anmen-Platz in Peking oder Maos Arbeitsraum in Chongqing. Für die Serie „The Silent View“ hat Scholz mit einer 35 Kilo schweren Großbildkamera aus den Dreißigerjahren fotografiert. Mit dem historischen Papiernegativverfahren auf Baryt-Papier gelangen ihm damit auf Reisen durch Spanien, Rumänien und China Schwarzweiß-Landschaftsbilder mit dramatischen Effekten. Vernissage: Donnerstag, 27. November, 19 Uhr
Ausstellung: 28.11.14 bis 11.01.2015
freitags von 17 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr
Eintritt: 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro
Ort: Designhaus Darmstadt, Eugen-Bracht-Weg 6, 64287 Darmstadt Am 9. Dezember gibt Corina Gertz ab 19 Uhr mit ihrem 60-minütigen Film „Insel am Rhein – Künstlersiedlung Golzheim“ Einblicke in das Leben und Arbeiten in der einst von den Nationalsozialisten gebauten Düsseldorfer Künstlersiedlung, wo Scholz seit Jahren lebt. Die 37-minütige Dokumentation „Organhaus – Kunst zwischen Jangtse und Rhein“ von Corina Gertz und Kris Scholz gibt im Anschluss Einblick in den regen Austausch zwischen Düsseldorfer Künstlern und der unabhängigen Organisation „Organhaus Art Space“ im chinesischen Chongqing, die bis heute ihre Eigenständigkeit bewahrt.
Eintritt: 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro

"Gesicht zeigen"

Dem Projekt Darmstadt zeigt Gesicht“ des Fotokurses „Foto 3" des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt wurde auf Vorschlag einer Jury, der Vertreterinnen und Vertreter des Magistrats der Stadtverordnetenversammlung und der Arbeitsgruppe „Aktion Gesicht zeigen! Weltoffenes Darmstadt“ angehören, der 2. Preis für „Gesicht zeigen 2014“ vom Amt für Interkulturelles und Internationales durch den Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Jochen Partsch am 20. Mai 2014 verliehen. Betreuung: Anja Behrens

reddot award

Natascha Harra-Frischkorn hat mit ihrer Diplomarbeit "chuck" den reddot award 2014 in der Kategorie Furniture gewonnen. Betreuung. Prof. Tino Melzer

D&AD Design & Art Directors Club UK 2014

Prof. Frank Philippin hat folgende Auszeichnung erhalten:
D&AD Nominierung für einen »Yellow Pencil« in der Kategorie »Book Design«.
(> zur D&AD Website)