Prof. Tom Philipps

Industrie-Design

Entwurf, Technisches Design

Gebäude: E31, Raum: 0.22
Sprechzeiten nach vorheriger Vereinbarung.
E-Mail: tom.philipps@h-da.de
T: +49 (0) 6151 16 38331 (Sekretariat)

Design formt Visionen

„Design formt Visionen“ – dieser Leitsatz steht hinter jeder Idee von Professor Tom Philipps. Nach zehn Jahren Berufserfahrung als Industriedesigner – auch bei internationalen Agenturen wie frogdesign sowie einigen Jahren als selbständiger Designer – lehrt er seit knapp 20 Jahren an unserer Hochschule im Bereich Industriedesign mit dem Schwerpunkt „Technisches Design“. Erfolgreich, denn seine Studentinnen und Studenten arbeiten nach dem Abschluss in interessanten und oft internationalen Positionen. Basis dafür ist die Balance zwischen praxisorientierter und wissenschaftlich fundierter Lehre, will sagen: Einerseits zählt im Designstudium Kreativität und Intuition, andererseits Struktur sowie kritische Betrachtung, selbständiges Denken und reflektiertes Wissen als Grundlage aller Entwürfe. Zudem ist der Austausch mit Lehrenden und Lernenden anderer Länder – insbesondere mit Japan – wichtiger Bestandteil des Studiums.

Design der Nachhaltigkeit verpflichtet

Besonderen Wert legt Tom Philipps auf nachhaltige Gestaltungsfragen im Rahmen ökologischer Ziele und der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy). Denn die Rolle des Designs hat sich während der vergangenen Jahrzehnte stark verändert: Technologie entwickelt sich exponentiell und Produktlebenszyklen werden immer kürzer. Gleichzeitig hat die industrielle Entwicklung einen Punkt erreicht, der die Lebensgrundlage auch der Menschen bedroht.

Design hat daher heute eine gesellschaftliche Relevanz wie nie zuvor – und muss somit sehr weit über den Tellerrand der schönen Form schauen. Design setzt heute bereits bei der ersten Idee ein und betrachtet den gesamten Produktzyklus. Durch diese veränderte Rolle des Designs gilt der Grundsatz: Produktentwicklungen können nur dann gesellschaftlich relevant sein, wenn sie sich an den SDGs (= Sustainable Development Goals) orientieren, den 17 Zielen der UN für nachhaltige Entwicklung. Hier wird die Rolle des Designs auch explizit genannt, unter dem Punkt „Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen“.

Tom Phillips lehrt und forscht seit Jahrzehnten in diesem Bereich: Ob Mehrwegbecher, berührungslose Ladestationen für e-Bikes, das „Waste-to-product“-System 3D-Brix-Bauelemente oder die Abschlussarbeit „Beyond“, eine Konzeption eines barrierefreien Wohnwagens von Markus Kurkowski – viele Konzepte waren und sind ihrer Zeit weit voraus und wurden mit namhaften Designpreisen gewürdigt.

Design für die Praxis

Dabei liegt Tom Philipps immer auch die unmittelbare Verknüpfung mit Forschung und Entwicklung am Herzen. Als Leiter der Einrichtungen „Institut für Innovation und Design“ (IFID) und „Institut für Designforschung“ (IDF) in Darmstadt gelingt die Verbindung von Theorie und Praxis. Der Schwerpunkt des IDF liegt auf wissenschaftlichen und interdisziplinären Forschungsvorhaben, verknüpft mit neuen Methoden wie etwa dem Entwicklungstool CESAR. Konkrete Projekte gemeinsam mit Unternehmen nimmt die Designagentur IFID in Angriff. Als sogenannte Agentur+ kann sie neue Technologien und Methoden nutzen, ebenso wie auch die Strukturen der Hochschule. Gerade diese ständige Verzahnung zwischen Lösungen in der Praxis und wissenschaftlicher Basis bieten Studierenden die Garantie, weit hinaus über die Grenzen des Elfenbeinturms arbeiten zu können.

Related to