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Let`s Blitz II

Vortrag von Jost Hochuli (St. Gallen, Schweiz)

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Let`s Blitz II

So oder so. Über Ärgernisse, Zwei Typografen, ein Buchbinder

Montag, 12.12.2016, 16.00 Uhr, Aula FbG

 

Über die Verluderung der Sprache an typografischen Kongressen und in der typografischen Fachliteratur, über den Bluff der Designforschung, über die miserablen Ausbildungen zum MA an den meisten Designschulen und über den gestalterischen Bluff, der sich im manieristischen, überkandidelten Kunstgewerbe manifestiert, das sich unter dem Titel Buchgestaltung wichtigtuerisch breitmacht. 

In zweiten Vortrag spricht Jost Hochuli über typografische Arbeiten von Max Caflisch und Max Koller, die im Gegensatz zu vielen heutigen von äußerster Kargheit der verwendeten Mittel sind, aber nach z.T. mehr als 40 Jahren noch so frisch und direkt wirken wie seinerzeit. Dazu die Vorstellung des Buchbinders Franz Zeier, der seine Mittel ebenfalls bis zum Letzten reduziert hat – was ihn in eklatanten Gegensatz brachte zu den »Kunstbuchbindern«, die sich nicht genug tun können in aufwendigsten Einbänden.

Jost Hochuli (*1933) ist Schweizer Grafiker und Buchgestalter aus St. Gallen. 1952 bis 1954 besuchte er die Kunstgewerbeschule in St. Gallen, danach folgte eine Schriftsetzerlehre. 1959 eröffnete er sein Atelier für Gebrauchsgrafik in St. Gallen. Als Autor publiziert er zur Buchgestaltung, u.a. „Das Detail in der Typografie“. Jost Hochuli betreut als Gestalter Buchprojekte, kuratiert Ausstellungen und hält Vorträge und Workshops im In- und Ausland. Er ist Träger des Gutenberg-Preises der Stadt Leipzig sowie des Jan-Tschichold-Preises.

Ich sehe geil aus

Exhibition 30. November 18:00

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Ich sehe geil aus

Exhibition with graphic reactions (10 magazines) on the life and work of the designer Karl Gerstner (* Basel, 1930) and Hermann Zapf († Darmstadt, 2015) from students of FHNW HGK Basel and the Hochschule Darmstadt Faculty of Design.

Private view Mi 30. Nov 18 Uhr Duration 30. Nov – 7. Dec 2016 Place Faculty of Design (Halle), Hochschule Darmstadt

Students Basel: Martina Hareter, Min Young Kim, Raphael Vollenweider, Aline Wagner, Adriano Diethelm, Venesa Sadrijaj, Anaell Harnist, Christine Salmen, Pauline Jahn, Anna-Lena Spieler, Justin Scordianos. Students Darmstadt: Manuel Boxhorn, Sören Herschel, Constantin Pfeiffer, Felix Schreiber, Christine Federmann, Leonhard Fuchs, Anthea Oestreicher, Jana Matejka, Lennard Makosch, Maria Sophie Geisler

Tutors: Marion Fink (Basel) und Frank Philippin (Darmstadt).

High Noon Kurzvortrag Dienstag 13. Dezember 12 Uhr Baumraum

mit Inna Wöllert

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High Noon Kurzvortrag Dienstag 13. Dezember 12 Uhr Baumraum

Inna Wöllert von Karwath+Todisko (Darmstadt/Frankfurt) ist seit 2009 Lehrbeauftragte am FbG.

High Noon sind zwölf Uhr mittags Kurzvorträge am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt
High Noon dauert max. 30 Minuten
High Noon findet im Baumraum (N1.16) statt

www.high-noon.eu

Purpur-Passagen

Eine Ausstellung über Auffälliges und Nebensächliches

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Purpur-Passagen

Die Ausstellung »Purpur-Passagen« ermöglicht über vier Wochen hinweg Einblicke in das Schaffen von fünf Dozierenden des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt. Das Konzept stellt dabei die gewöhnlichen Erwartungen bewusst infrage: Statt einer einfachen »Zurschaustellung« der Arbeiten erwarten die Besucher 19 von den Studierenden entwickelte Exponate, welche die vielschichtigen Aspekte der einzelnen Arbeiten hervorheben und anders präsentieren.

Designhaus                                                                                                                                      Eugen-Bracht-Weg 6
Darmstadt
22. Nov. bis 18. Dez. 2016

Öffnungszeiten:
Dienstag 12 — 18 Uhr
Samstag/Sonntag 13 — 17 Uhr

Vernissage:
22. November 2016, 19 Uhr
www.hessendesign.de

Ursprungsarbeiten:                                                                                                                                     Kai Buchholz
Sandra Hoffmann Robbiani
Vinzenz Meyner
Tom Philipps
Sabine Zimmermann

Exponate:                                                                                                                                                    Michelle Asbach
Anne-Marie Bayer
Lisa Bub
Sabrin El-Bazza
Lara König
Sinah Osner
Ivana Sarko
Jana Schäfer
Lukas Schmidt
Verena Stalf
Fabian Stransky
Jonathan Ueltzhoffer
Elisa Vallendor
Luisa Wörmann
Leonie Wolf

Kuratorinnen:                                                                                                                                                Sandra Doeller und Sandra Hoffmann Robbiani

Katalog:
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Essays von Eva Linhart, Dieter Mersch und
Florian Walzel

Die Schönsten Deutschen Bücher

Vortrag & Bar Dienstag 29. November 17 Uhr Foyer FB G

 

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Die Schönsten Deutschen Bücher

Es sprechen:
· Katharina Hesse, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst
· Sandra Doeller, Gestalterin des diesjährigen Katalogs und Jurymitglied (Preis der Stiftung Buchkunst)

An diesem Abend werden ausgestellt:
· 25 × Die Schönsten Deutschen Bücher
· 3 × Förderpreis für junge Buchgestaltung

Let`s Blitz I

Vortrag von Ulrich Johannes Schneider (Leipzig)

 

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Let`s Blitz I

Was hat Gutenberg falsch gemacht? Über Druckkunst und Lesbarkeit
Donnerstag, 24.11. 2016, 12.00 Uhr, Aula FbG

Gutenbergs Seitengestaltung folgte der Handschriftenkultur, und erst spätere Drucker realisierten Satzspiegel im Sinne besserer Lesbarkeit. Der Vortrag zeigt das langsame Beugen alter Regeln zugunsten einer radikal neuen Textästhetik.

Die digitale Revolution ist alles durchdringend und wird zum Spiegel einer Entwicklung, die vor 500 Jahren die ästhetisch-intellektuelle Konvention der Druckseite erzeugte. Analog zu heute wurde damals die europäische Lesekultur in allen Bereichen des Lebens radikal umgestaltet. Bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts bestand für die gedruckte Seite keine feste Gestaltung. Innovative Formate modifizierten die Regeln der zum Teil von der Handschriftenkultur geprägten Textproduktion. Gegenwärtig erleben wir nun eine neue Modifikation:

Druckseiten verwandeln sich mittels digitaler Technologien in offene, elastische Formate.

Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider (*1956) ist Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig und Professor für Philosophie an der Universität Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Wissensgeschichte. Als Moderator des Thomasius-Clubs, Ausstellungskurator und Autor setzt er sich auf vielfältige Weise für die Vermittlung von Wissenschaft ein.

immateriell

Präsentation der Arbeiten / experimentelles Gestalten /...

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immateriell

Im Kurs „immateriell“ geht es darum, den Raum mit den bereits vorhandenen Phänomenen und Dingen erfahrbar zu machen und zu füllen. Zusätzlich kann noch Sound, Licht und Video eingesetzt werden. Auch eine performative Komponente kann hinzukommen.

Die Präsentation der Arbeiten findet am Donnerstag, den 13. Oktober 2016 ab 18:00 Uhr im Foyer des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt auf der Mathildenhöhe statt.

Arbeiten von Louis Felipe Baca, Julian Krause, Jonathan Lange, Birte Schleicherdt und Alejandro Zarza Aguado, betreut von Inna Wöllert/ Karwath+Todisko

Vortrag Jérôme Knebusch, Aula, 10. Oktober, 17 Uhr

Halbgotische, Gotico-Antiqua, Fere-Humanistica:

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Vortrag Jérôme Knebusch, Aula, 10. Oktober, 17 Uhr

 from Blackletter to Roman

Atelier Jérôme Knebusch is working in the fields of contemporary art, graphic design, editorial design, typography and type design and located in Frankfurt am Main.

The atelier recieves commissioned work mainly from artists and cultural institutions: associations, galleries, art centers, museums, editors, publishers, schools and universities.

Jérôme Knebusch is a French-German artist and designer graduated from School of Fine Arts in Nancy, University of Art and Design HfG Offenbach (DAAD Grant) and post-graduated from the National Atelier for Typographic Research in Nancy.

He teaches at the Lorraine School of Fine Arts, Metz and at the post-master National Institute for Typographic Research, Nancy. He is also gives regularly workshops & lectures and has curated and taken part in exhibitions in France, Germany, Switzerland, Luxembourg, Lithuania, Turkey and New Zealand.

Herausforderung ästhetische Bildung

Tagung am 07. und 08. Oktober 2016

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Herausforderung ästhetische Bildung

Die Tagung richtet sich an Kunstpädagogen, Designer, Kulturpolitiker,

Kulturwissenschaftler und an alle, die ein Interesse an der Weiterentwicklung unseres pädagogisch-ästhetischen Erbes haben. Sie wird von der Loheland-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge, dem Deutschen Werkbund Hessen und dem Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt veranstaltet.

Weitere Informationen zum Programm und der Anmeldung der Tagung finden Sie hier:

Die Anmeldung ist bis zum 25.September per E-Mail möglich .

Abschluss-/Semesterarbeiten des SS 2016

Mehr als 60 Abschlussarbeiten ...

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Abschluss-/Semesterarbeiten des SS 2016

... sind im Rahmen der Ausstellung der Sommerdiplome zu sehen. Parallel dazu findet in den Räumen der Hochschule auf der Mathildenhöhe die jährliche Werkschau statt. Präsentiert werden aktuelle Arbeiten der Lehrgebiete Gundlagen der Gestaltung, Fotografie, Typographie, Entwurf und Zeichnen.

Diplomfeier: 15.7.2016, ab 17.00 Uhr
Vernissage: 15.7.2016, 18.00 Uhr
Ausstellung: 16.7. bis 19.7.2016, 12.00 - 18.00 Uhr

 

 

HIGH NOON SPEZIAL: JULIA (UK) | 15. Juni, 19:00, Aula FbG

Julia is a London based design studio

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HIGH NOON SPEZIAL: JULIA (UK) | 15. Juni, 19:00, Aula FbG

Julia is a London based design studio founded in late 2008 by Valerio Di Lucente (Italy), Erwan Lhuissier (France) and Hugo Timm (Brazil). Bringing together graphic and spatial design, the studio collaborates with clients from the cultural and commercial sector on a broad range of projects including typefaces, books, magazines, exhibitions, posters, websites and identities. Since 2012 the studio is responsible for the art direction of the ICA (Institute of Contemporary Arts). Other projects include the art direction of Elephant magazine, books for publishers such as Phaidon and Laurence King, and typefaces for Wallpaper magazine. For more visit julia.uk.com

Wednesday
15 June 2016
19:00
Hochschule Darmstadt
Faculty of Design

High Noon Special are evening talks lasting up to 1½ hours.
High Noon are short, midday talks lasting from 15 to 30 minutes.

High Noon

Ökologiekurs Kurt Friedrich SS 2016 // Ausstellung - Erfahrungsräume vom 28.04.- 06.05.2016 // Foyer FB G

Im Sommersemester 2016 wurde der Ökologiekurs erstmalig ...

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Ökologiekurs Kurt Friedrich SS 2016 // Ausstellung - Erfahrungsräume vom 28.04.- 06.05.2016 // Foyer FB G

... als dreitägiges Blockseminar angeboten. Zentral beschäftigten sich die 30 Studierenden mit dem individuellen Zugäng und dem eigenen Standpunkt zum Thema. Was habe ich mit Ökologie zu tun, welche Bedürfnisse, Werte und Verhaltensweisen steuern meinen Umgang mit den Dingen? Welche soziale- und gesellschaftliche Bedeutung, Verantwortung und (Aus)Wirkung hat mein privates Handeln? Wie kann Design als Disziplin die gesellschaftliche Entwicklung im Bereich Ökologie und Nachhaltigkeit impulsieren und unterstützen? Was ist mein ökologisches Lieblingsprodukt und auf der gegenüberliegenden Seite meine größte Versuchung? Aus den daraus entstandenen Antworten wurden von den Kursteilnehmenden 20 thematische Lebensbereiche abgeleitet, von denen 10 Themen in 3er-Gruppen in den ausgestellten Erfahrungsräumen gestaltet wurden. Im nächsten Schritt werden diese noch einmal individuell in theoretischen Arbeiten auf der h_da Ökologie Website umgesetzt.
Themen: Zeit, Selbstversorgung, Bewusstsein, Gesundheit, Qualität, Greenwashing, Sucht, Wiederverwendung, Produktion, Verpackung
https://designoekologie.wordpress.com

Ökologie-Vortrag und Workshop mit Georg Bertsch // 07.06.2106 // 17:00 - 21:00 Uhr // Aula FB G

Nachhaltiges Design an, um, über, in Flüssen. ...

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Ökologie-Vortrag und Workshop mit Georg Bertsch // 07.06.2106 // 17:00 - 21:00 Uhr // Aula FB G

Süßwasser ist die wichtigste Ressource für das Überleben des Menschen auf diesem Planeten Welt. Flüsse gehören zu den am meisten missachteten und am schlimmsten zerstörten Ökosystem der Welt. Was kann Design hier tun?

Georg-Christof Bertsch https://de.wikipedia.org/wiki/Georg-Christof_Bertsch arbeitet seit vielen Jahren in diesem Themenfeld. Er war Head of Global Water Group der Cumulus-Organsiation; Creative Director des EU-IinterReg-Projektes KLIMAROUTE - Climate Change and Rivers. Z.Zt. ist er Co-Chair des internationalen Forums "Embrace the River" im indischen Chennai (als internationales Exzellenz-Projekt des Goethe-Instituts) in den Jahren 2017/18.

Bertsch: "H2O ist überall im Kosmos das gleiche Molekül. Es hat jedoch von Ort zu Ort auf unserer Erde völlig unterschiedliche Bedeutungen. Es zirkuliert im Innern des Lebens. Leben ohne Süßwasser? Fehlanzeige. Um eine Chance für einen nachhaltigen Umgang mit Süßwasser möglich zu machen, muss Design diesen Gegenstand voll annehmen. Die Möglichkeiten des Design in diesem Kontext sind gewaltig. Flüsse ermöglichen einen sichtbaren und für die Menschen leicht nachvollziehbaren Zugang zum Thema. Sie sind ein Schlüssel im Bewusstwerdungs-Prozess. Die kulturelle, gestalterische Herangehensweise ist genauso wichtig wie die technische Herangehensweise an das Thema Fluss."

Ökologie-Vortrag und Workshop mit Kai Rosenstein // 17.05.2016 // 17.00 - 21.00 Uhr // Aula FB G

No Way Out - Kein Design ohne Verantwortung. ...

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Ökologie-Vortrag und Workshop mit Kai Rosenstein // 17.05.2016 // 17.00 - 21.00 Uhr // Aula FB G

... Wahrscheinlich ist es eines der komplexesten und streitbarsten Themen unter Designern – die Frage nach der Ethik der Disziplin, dem persönlichen Ethos eines jeden Designers, jeder Designerin und der moralischen Vertretbarkeit vieler geschaffenen Artefakte, ihrer Herstellungs-, Verwendungs-, und Beseitigungszusammenhänge.

In vielen Diskussionen drohen daher die unterschiedlichsten Begriffe und Stränge soweit durcheinander zu geraten, dass ein Fortkommen - oder gar eine Einigung - unmöglich erscheint. Grund genug also, einige der wichtigsten Grundlagen einmal auseinander zu sortieren und vielleicht so etwas wie eine Basis für kommende - fruchtbarere - Diskussionen zu schaffen. Entscheidungen treffen - bestenfalls besteht der Alltag von Designern zu einem erheblichen Teil daraus. Für diese Entscheidungen wollen oder zumindest sollen sie Verantwortung übernehmen. Das gebietet die Moral. Aber auf welcher Grundlage treffen sie ihre Wahl und welche Faktoren fließen dabei mit ein? Inwiefern es nicht nur eine Chance, sondern eine Pflicht ist, ihr gesamtes Wissen von der Welt in ihre Entscheidungen miteinzubeziehen - das scheint eine zentrale Frage zu sein, wenn wir nach der Moral im Design fragen.

Kai Rosenstein studierte in Darmstadt und Manchester Industriedesign. An der Zürcher Hochschule der Künstearbeitete er für Ruedi Baur. Sein Studio Kai Rosenstein Design Kultur vermittelt und berät in unterschiedlichen Gestaltungsprozessen. Mit dem Ziel, zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Designkultur beizutragen, initiiert Rosenstein immer wieder eigene Projekte. Er ist darüber hinaus als Dozent und Referent tätig.