Fotografie wird als Studienschwerpunkt im Lehrgebiet Kommunikationsdesign gelehrt. In einer Medienwelt, in der der kompetente und verantwortungsvolle Umgang mit Bildern immer wichtiger wird, sollen die Studierenden mit Hilfe der fotografischen Gestaltungs-Grundlagen und der begleitenden, theoretischen Auseinandersetzung Sensibilität für Bildmedien erlangen. Das bewusste Sehen wird erlernt um Verständnis für den Umgang mit einem der mächtigsten Kommunikationswerkzeuge unserer Zeit zu erlangen. Dies geschieht mit Übungen, die sich an angewandten und künstlerischen Prozessen orientieren. Die Studierenden lernen neben den klassisch-analogen Techniken auch den Umgang mit digitalen Bildtechnologien und deren weiterverarbeitenden Prozessen.
Im Hauptstudium stehen den Studierenden verschiedene fotografische Lehrangebote zur Verfügung. Schwerpunkte der Projektarbeit liegen in der künstlerisch-inszenierenden Fotografie, der Modefotografie, sowie in der Reportage- und Dokumentarfotografie. Die Entstehung neuer Bildkonzepte und –strategien werden in der fotografischen Lehre gefördert und bildnerisch weiterentwickelt.
Das Lehrgebiet Fotografie verfügt über 6 Studioarbeitsplätze, die sowohl mit Permanent-, als auch mit Blitzlicht ausgestattet sind, sowie über ein Tageslichtstudio mit Hohlkehle. Für Projekte, die im Freien fotografiert werden, stehen 2 leistungsstarke Akku-Blitzanlagen zur Verfügung. Es kann sowohl professionell analog, als auch High-end digital fotografiert werden. Dafür steht ein Farb- und S/W-Labor für Formate von KB bis 4x5 Inch und Vergrößerungen bis zu 50x70 cm zur Verfügung. Digital ist das Lehrgebiet Fotografie auf dem neuesten Stand der Technik. Hochauflösende High-End-Kameras und Ausdrucke bis zu 160x230 cm sind möglich. Für Ausstellungen steht eine professionelle Kaschiermaschine zur Verfügung.