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Prof. Tom Philipps

Geboren in Santiago de Chile, studierte er zunächst Maschinenbau an der Technischen Universität Darmstadt und später Industrie-Design an der Hochschule Darmstadt bevor er 1992 bei »frogdesign« in Altensteig und später in Palo Alto, USA sein Berufsleben begann. Nach seiner Rückkehr aus den Staaten arbeitete er zunächst bei »via 4« in Nagold und seit 1995 als selbständiger Designer in Wiesbaden. Seit 2008 ist er Partner von »formart industrial design«.

2001 Berufung als Professor für Industrie Design mit den Schwerpunkten Entwurf und Technologie der Hochschule Darmstadt/Fachbereich Gestaltung. Seit Beginn seiner Lehrtätigkeit Implementierung und kontinuierlicher Aufbau eines der ersten CAID-Labore (Computer Aided Industrial Design) an deutschen Gestaltungs-Hochschulen. Als Gründungsmitglied und Leiter des Instituts für Industriedesign der Hochschule Darmstadt (IfID) baut er kontinuierlich ein Netzwerk zwischen Hochschule, Technischer Universität sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen aus. 

Schwerpunkte seiner Forschungs- und Entwicklungsprojekte ist die Untersuchung technologischer Fragestellungen und Anwendungen, aktuell im Bereich der Medizintechnik und e-Mobility.

„Design formt Visionen“ - Charakteristisch für seinen Lehransatz ist die Förderung der entwerferischen Talente der Studierenden unter Berücksichtigung visionärer, konzeptioneller und kreativer Aspekte im Kontext technologischer Machbarkeit. Hierbei legt er u.a. das von ihm entwickelte „CESAR-Modell“ zu Grunde, welches ein Zusammenspiel unternehmerischer, emotionaler und funktionaler Aspekte als Basis einer strukturierten Produktentwicklung vereint. 

Im Rahmen nationaler und internationaler Kooperationsprojekte pflegt er den Austausch zwischen Design- und Ingenieursfakultäten. Sein besonderes Interesse gilt Japan. Er hat im Rahmen mehrerer Austauschprojekte und Kooperationen mit dortigen Unternehmen und Hochschulen einen kontinuierlichen Dialog aufgebaut. 

Diverse Auszeichnungen zeichnen Studien-, Diplom- und Forschungsarbeiten seiner Studierenden aus, die inzwischen weltweit in vielen renommierten Designagenturen anzutreffen sind.