Wir kommunizieren und interagieren permanent mit unserem Umfeld durch Sprache, Mimik, Gestik, Berührung et cetera. Selbst unsere bloße Anwesenheit sendet Impulse, die Reaktionen hervorrufen und uns so mit der Welt verbinden. Im Besonderen zwischenmenschliche Kommunikation ist Vorraussetzung und Beginn jeder Gemeinschaftsbildung und macht jede Vergesellschaftung erst möglich. Meine Arbeit setzt an diesem immanenten Prinzip an und versucht eine neue externe Erfahrung dieser verinnerlichten Vorgänge zu ermöglichen, indem sie unsere Kernimpulse von Interaktion und Kommunikation freilegt. Durch das Eintreten in eine Raumsituation aus Licht und Klang, die durch Sensoren beeinflussbar ist, wird der Besucher aufgefordert den Raum zu erfahren und erforschen. Die Interaktion weitet sich aus, wenn weitere Besucher den selben Raum an anderen Punkten ebenso beeinflussen. So »spricht« nicht nur Mensch mit Maschine sondern – mit der Maschine als Mittler – kommunizieren Besucher untereinander durch Licht und Klang. Es bilden sich spontane Gemeinschaften die den Raum spielerisch und ästhetisch erfahren können.


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