Das Buch/Objekt behandelt den Widerspruch innerhalb eines Impressums bezüglich seiner Funktion als Referenzgebung.
Das Impressum beschreibt immer genau das Buch, in dem es steht. Somit liegt eine Selbstreferenz vor.

Wird ein Drucker oder Verleger im Impressum erwähnt, die nicht zum Inhalt des Buches gehören, so entsteht eine Fremdreferenz, obwohl immer noch über das Buch selbst informiert wird (Selbstreferenz). Dadurch ergibt sich ein Widerspruch der beiden Referenzen und es entsteht eine Selbst-Fremd-Referenz-Paradoxie.

Eine Möglichkeit diese Paradoxie weitestgehend aufzulösen, ist genau diese Fremdreferenz in ein anderes Buch zu verschieben. Unter Verwendung der Impressen des produktiven, jedoch fingierten Verlegers Pierre Marteau (dt.: Peter Hammer), wird visuell die Selbst-Fremd-Referenz-Paradoxie veranschaulicht.

Ein Buch/Objekt, das nur aus fingierten Selbst-Fremd-Referenzen besteht, enthält demnach lediglich Angaben, die ins Nichts verweisen. Das Buch/Objekt an sich entwickelt sich dadurch in eine paradoxe Figur, weswegen hierbei die Frage der Definitionsberechtigung eines Buches aufkommt. Ist das Buch noch ein Buch, oder ist es ein Objekt? Die Antwort wird zusätzlich durch typografische und gestalterische Aspekte stark erschwert.


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