Gemeinsames Sommer-Semester-Projekt 2016 von Prof. Marion Fink, Schwerpunkt Typografie, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Gestaltung und Kunst, Institut Visuelle Kommunikation und
Prof. Frank Philippin, Kurs Entwurf III/IV, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, Kommunikations-Design

Aufgabenstellung: Reagiert mit einer grafischen Arbeit auf die Arbeit, das Leben, etc. der Typografen Karl Gerstner(*1930 in Basel) UND Hermann Zapf (+ 2015 in Darmstadt) Zusammenarbeit: 10 Studierende aus Basel und 10 Studierende aus Darmstadt schließen sich jeweils zu fünf gemischten Gruppen aus 2/2 Studierenden zusammen (Zuteilung per Losverfahren bei Skype-Kick-Off). Zusammen konzipiert, entwirft und produziert jede Gruppe ein Heft äquivalent dem Umfang von 16 DIN A4 Seiten. Jede Gruppe definiert eigene konzeptionelle und gestalterische Rahmenbedingungen, bei denen das Verhältnis Typografie zu Bild frei wählbar ist. Gemeinsames Arbeiten vor Ort an der Hochschule Basel bzw. Exkursion: 29.04–01.05.16 (unter anderem auch mit einem Besuch der Plakatsammlung der Schule für Gestaltung in Basel).

Ergebnisse Teil II:

Akzinor
Lennard Makosch
Die Akzinor ist eine Schrift welche auf dem Prinzip der Superellipse beruht. Als Superellipse wird eine mathematische Interpolation zwischen Quadrat und Kreis bezeichnet. Sie spielte in den Arbeiten von Karl Gerstner sowie von Hermann Zapf eine Rolle. Bei Karl Gerstner als Produkt interpolierter Kreisbahnen, bei Hermann Zapf als Formgrundlage für die Schrift Melior. Ich übertrug das mathematische Prinzip der Superellipse auf die Arbeiten von Zapf und Gerstner und versuchte zwischen ihnen eine Verbindung zu schaffen.

Hierbei entstand die Akzinor welche eine mathematische Zwischenform der Schrift Akzidenz Grotesk (von Gerstner oft verwendete Schrift) und der Schrift Melior (von Zapf entworfene Schrifttype) ist. Das daraus entstandene Type-Specimen inkl. der visuellen Elemente wurde in seinen formalen Eigenschaften diesem Prinzip angepasst. Es durfte nie ein extrem auftreten d.h.: kein rechts oder links bündiger Flattersatz sondern axialsatz. Kein hochweißes Papier und auch kein cremefarbenes Papier auf dem das Speichen gedruckt wurde. Auch das Endformat, welches der Querschnitt aus den Formaten aller Publikationen von Zapf und Gerstner ist, folgt diesem Prinzip.

 

Vergesst Alles!
Felix Schreiber & Constantin Pfeiffer
Über Haltung von Gerstaltern/innen
Beschreibung folgt

 

Das Selbst
Maria-Sophie Geisler
Das Selbst
Du sollst dir selbst nichts vormachen. Eine Schande, wer das tut. Am Ende noch bewusst. Moment. Wenn man bewusst unehrlich zu sich selbst ist, ist das doch gewissermaßen ehrlich. Um bewusst unehrlich zu sich selbst zu sein muss man sich nur gut kennen. Aber das ist kein Problem. Man selbst kennt sich doch immer am besten. Eine Gedankenfolge von 60 Fragen zum Selbst.


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