Memoria Mutare ist eine Arbeit, die sich mit der Veränderbarkeit von Erinnerungen befasst. Sich vollständig und richtig an ein Erlebnis aus der eigenen Vergangenheit zu erinnern ist hinfällig. In jedem Moment des Zurückbesinnens ist die Erinnerung geöffnet und in ihrem Inhalt zwangsläufig frei veränderbar. Lücken werden mit erfundenen Fragmenten geschlossen. Die Erinnerung mutiert. Das Buch stellt die Frage nach dem subjektiven Wahrheitsgehalt des Erlebten und dem Realitätsbegriff im Allgemeinen.
(www.anjarausch.com)

Fotos Peter Wolff


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