Mithilfe von Sprache können wir Dinge beschreiben, Gefühle vermitteln, Bedürfnisse äußern sowie Gedanken formulieren und somit denken. Wir geben einer Situation durch Formulierungen eine Bedeutung. Wörter mit denen wir etwas Unangenehmes verbinden wie »Zeitdruck«, »Stromausfall« oder »Durst« können in uns
eine innere Anspannung hervorrufen. Es entsteht ein Augenblick der Unzufriedenheit und damit ein Problem. Doch eine Aufregung in solch einem Moment ändert meist nichts an der Lage selbst. Das eigene Verhalten in öffentlichen Räumen differenziert sich bewusst oder unbewusst von dem Verhalten in privaten Räumen. Auch die Tatsache, dass wir dort auf fremde Gesichter und Situationen stoßen, ist unvermeidbar. Können wir also
das eigene Bewusstsein und unsere Gefühle gezielt durch Sprache steuern? Sind wir in der Lage den eigenen Blickwinkel so weit zu verändern, dass sich dies auch auf die Wahrnehmung unserer Welt überträgt? Es lohnt sich nicht, sich über Belangloses wie eine »Verspätung« zu ärgern. Oftmals reicht eine positive Haltung gegenüber dem eigenen Umfeld, denn die meisten Probleme, die wir erfahren, verlieren bei genauer Betrachtung ihr Gewicht.


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