Die Arbeit »Info 5« zielt darauf ab, der Institution »Hochschule Darmstadt« ihren absurd akribisch, aber durchaus notwendigen Regelkatalog zu zeigen. Mit Hilfe von Material und Kontext (Platzierung im Ausstellungsgefüge) sollen rezeptionsästhetische Momente erzeugt werden, welche die Erwartungen des Ausstellungsbesuchers brechen. Typografische Interventionen schaffen Reflektionsflächen für offizielle Informationen, welche den Auf- und Abbau der Diplomausstellung regeln sollen. Auf diese Weise offenbart sich der Institution ihr eigenes Spiegelbild. Dem Ausstellungsbesucher wird somit die Möglichkeit gegeben dieses Bild frei zu interpretieren, es zu hinterfragen oder einfach nur zu schmunzeln. »Info 5« stellt aber auch die Frage, welchen Einfluss institutionelle Rahmenbedingungen auf Kreativität haben.

Die Regeln werden aus ihrem Versteck gelockt, um sich auf ihrer eigenen Bühne zu feiern.


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