Der Entwurf „immerda“ soll dem frühgeborenen Kind im Inkubator (Brutkasten) und seinen Eltern dienen. Er besteht aus drei Teilen: einem Bett, welches als Zusatz in den Inkubator kommt, einem Mikrofon, das die Mutter des Säuglings am Bauch trägt, plus einem Band, welches das angenehme Tragen des Mikrofons unterstützt.

Die notwendige Behandlung im Inkubator gewährleistet das Überleben und die Reifung des Frühgeborenen, schafft aber gleichzeitig eine Distanz zwischen dem Baby und seinen Eltern und hat möglicherweise negative Folgen auf den heranwachsenden Menschen.

 

 

„immerda“ soll diese Distanz zum großen Teil überwinden, indem ein Mikrofon die Geräusche, die z.B. durch Bewegungen der Organe im Körper der Mutter entstehen, aufnimmt und diese über Funk für das Kind hör- und fühlbar wiedergibt. Das wird durch eine Tonmembran erreicht, die den Ton über die Wasser-/Gelmatratze im Bett leitet und ihn gleichzeitig über die Lautsprecher am Kopfende wiedergibt. Um den erzeugten Klangraum gegen Umgebungsgeräusche abzudämmen, kann durch die Lautsprecher ein Antischall erzeugt werden, der diese nahezu auslöscht.

Die durch die Geräusche in leichte Schwingungen versetzte Matratze kann das Kind  durch ein atmendes Luftpolster wiegen, was zum Wohlbefinden und der weiteren Sinnesentwicklung des Heranwachsenden beitragen kann. 


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