Der Entwurfs basiert auf dem technischen Know How moderner Industrieroboter, gepaart mit neuester Sensorik, einem haptischen Interface sowie sicherer Gestaltung; ohne Scher- und Klemmstellen. Mit diesen Voraussetzungen soll ein Roboterarm entstehen, der als Allrounder im Handwerk eingesetzt werden kann, ohne dass beim Nutzer tiefe Kenntnisse der Informatik vorausgesetzt werden müssen. Die Besonderheit des Entwurfs bildet das haptische Interface: Zwei Handgriffe, rechts und links vom Werkzeugflansch, sollen die Möglichkeit bieten, den Roboter per Hand durch den Raum führen zu können. Die Anordnung der Griffe sorgt für eine eindeutige Positionierung der Hände. Mit dem Daumen soll ein Taster erreichbar sein, mit dem Positionen bestätigt und gespeichert werden.

 

 

 

 

Das Konzept basiert auf Armsegmenten, die in Rotationsachsenrichtung der Weg-Segmente nebeneinander verlaufen. Der "worker" ist so konzipiert, dass alle technischen Komponenten innerhalb des Alu-Druckguss-Gehäuses staubunanfällig platziert sind. Durch die großen Service-Klappen in langlochförmigen Schnittflächen, ist ein einfacher Zugriff auf die Komponenten gewährleistet.

Der Kopf des Roboters hat nicht nur die Aufgabe das Werkzeug zu halten. Er ist mit vielen Sensoren und zwei Handgriffen ausgestattet. Die Handgriffe haben mehrere Funktionen. In den unteren Enden der zwei Handgriffe ist je eine Kamera eingebaut, die sich auf verschiedene Aktionspunkte fokussieren kann. Diese Kameras untersuchen die Umgebung auf mögliche Fehlerpotenziale und werden auch eingesetzt, um die Werkzeuge digital zu vermessen. Für diese Vermessung ist u.a. eine Laserdiode von Nöten, welche zwischen den beiden Handgriffen im Kopf verbaut ist. Mit dieser Konfiguration lässt sich auch die Oberfläche des Werkstücks vermessen. Die zwei Handgriffe sind leicht neigbar gelagert. Die Neigung der Handgriffe ändert sich, wenn man die Griffe beispielsweise nach vorne zieht. Durch optische Sensoren kann diese Neigung aufgenommen und interpretiert werden. So lässt sich der "worker" auch gegen die Schwerkraft oder Arbeitskraft mit der "teaching" Methode steuern.


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