Die Grundlage für meinen Gestaltungsansatz ist eine Liste mit allen Gegenständen, die sich in meinem Haushalt befinden. Ich habe jedes Ding angesehen, aufgehoben, umgedreht und katalogisiert. Es entstand ein Inventar. Mein Besitz als Liste. Stand: 16. Januar 2008. Die Vorderseite des Plakats zeigt diese Liste. Auf der Rückseite werden die Gegenstände unter verschiedenen statistischen Gesichtspunkten geordnet.

 

Diese Arbeit wurde ausgewählt und wird bei der Internationalen Design Biennale in St. Etienne in der Rubrik »N – 1. Recherches et expérimentations en design graphique, numérique et sonore dans les écoles d’art et design« vom 15. bis 30. November 2008 ausgestellt. www.citedudesign.com

Sagt die Liste etwas darüber aus wer ich bin? Sagen die Gegenstände etwas über mich aus? Ding + Ding + Ding = Ich?

Ziel des Projektes ist eine kritische Auseinandersetzung mit Konsumverhalten und Markenbewußtsein zu provozieren. Der Titel »Ich bin Meins« ist keine ultimative Antwort oder Feststellung. Er ist eine Einladung zur Reflexion und Infragestellung.


Zurück