Ein Buch, das die Thematik Synästhesie inhaltlich wie auch illustrativ vermittelt, ohne dem Leser eine synästhetische Welt »vorzuinterpretieren«. Verschmelzungen in der gesamten Gestaltung sowie die Materialwahl bilden die Hauptaspekte der Visualisierung des Themas.

Ein zweigeteiltes Buch ermöglicht jedes der zwei enthaltenen Bücher, die in sich abgeschlossen sind, einzeln für sich oder aufgeklappt parallel zu lesen.

Das erste Buch, die synästhetische Novelle »Der Lehrer, das Wunderkind und getreidefeldmitrabenschwarz« von Nina Kupczyk, führt den Leser in die Welt eines kleinen Jungen, dessen Wahrnehmung so andersartig ist, dass er in unserer Gesellschaft keinen Platz findet.

Das zweite Buch enthält vertiefende Texte aus den Bereichen Wissenschaft, Philosophie, Lyrik und Prosa, die es ermöglichen, fundiert eine große Bandbreite des Phänomens Synästhesie kennen zu lernen. Beide Bücher nehmen aufeinander Bezug, ohne voneinander abhängig zu sein. Dieses Prinzip findet sich auch in der synästhetischen Wahrnehmung wieder.

Cobetreuung: Sonja Henseleit


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