aus Friedrich Nietzsche: »Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne«

 

Nach langen ausführlichen Recherchen zu diesem nicht allzu leichten Thema, erkannte ich: das Individuelle ist fast überall zu finden. So gelangte ich zu ausführlichen infografischen Materialstudien, wie z.B. die Zerlegung einer 10x10cm großen Grasfläche in ihre Einzelteile oder einer fotografischen Analyse des menschlichen Ohres.

Gleichzeitig liess ich unterschiedliche Personen Zeichnungen von Gras, einem Ohr und einem Apfel anfertigen. So erhielt ich deren »individuelle« Vorstellungen eines klar definierten Objektes bzw Körperteiles.

So kam ich zu dem Schluss, dass das Individuelle freilich leicht zu übersehen ist, auch wenn es sich beim ersten Betrachten gerne umgekehrt darzustellen scheint.

Letzendlich entschloss ich mich, aufgrund dieser Vorarbeit, mein Buch so simpel wie möglich zu gestalten: ich nahm einfache Formen und Dinge und eine unmittelbare Technik Individualität herzustellen: die eigene Hand.

Sowohl für die Illustrationen als auch für den Text verwendete ich auschließlich einen Stabilo- Fineliner 0,4 und Stempelfarbe, handelsübliches fettdichtes Butterbrotpapier aus dem Supermarkt im Pixie-Buch-Format.

 

Durch mehrfaches Kopieren der rohen Seiten, entstanden letztendlich vier 10 x 10 cm große Bücher, mit jeweils auswählbarem Papiereinband und kleinen unterschiedlichen farbigen Details im Innenteil.


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