Illustrationsreihe zu Fragmenten des Essays »Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne« von Friedrich Nietzsche.

Das Thema ist Wahrnehmung, Erkenntnis bzw. die Erkennbarkeit der Wirklichkeit. Aufgrund der Relativität dieser Vorgänge habe ich mir zum Ziel gesetzt, die Wichtigkeit der gegenseitigen Toleranz bei der Kommunikation zu betonen.

Bei der Arbeit gab es ein wichtiges Problem zu lösen, und zwar die Behandlung des Textes als Bildelement. Ich habe den Text manuell auf die Gemälde aufgeschrieben und ihn dadurch mit der figurativen Darstellung gleichgestellt. Schliesslich existiert das Werk als eine Reihe von Tafelbildern.

Im Arbeitsprozess habe ich mich davon leiten lassen, vom Inhalt aus die Form zu finden.

Ich habe nach der „Wahrheit” gestrebt, ich wollte sie finden und ihr dienen. Die Dichte, die Buntheit verstärken das Gefühl: nichts ist eindeutig.


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