Man sagt zwar, dass Bildung einem die Möglichkeit gibt eigenständig und frei zu denken, dient sie doch am Ende nur dazu, sich zu schützen und nicht der Freiheit an sich. In Schulen, wo diese Fähigkeit der Verteidung gelehrt wird, lässt sich die innere Freiheit finden. Allerdings nicht in Schulheften, sondern auf den sich darunter befindenden Tischen. Es ist eine Freiheit die von der Anonymität lebt. Hier haben Kinder ungestraft die Möglickeit sich mitzuteilen, sei es in aggressiver oder friedlicher Form. Hass, Liebe und Frustration lassen sich ohne weiteres ungefiltert auf diesen öffentlich Leinwänden finden. Vielleicht ist auch das letzte Aufbegehren, der letzte Widerstand gegen ein System in dem die Abweichung von der Norm den Ausschluss zur Folge hat.

Zusammenarbeit: Dr. Mathias Baum


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