Illustrationen und Textausschnitte aus J.W. Goethes Briefroman, welche die traurigen und schrecklichen Wandlungen von Werthers Gedanken und seiner Wahrnehmung seiner Umgebung abbilden. In Form eines selbstgemachten Tagebuches visualisiere ich die Stimmung, die seine Wünsche nach Freitod und Selbstzerstörung hervorbringt. Trotz seines Versuches sich von seiner Sucht nach Charlotte S. zu erlösen, gelingt es Werther nicht, Halt in der ihn umgebenden Gesellschaft oder Natur zu finden. Sein Freigeist-Charakter zwingt ihn immer mehr dazu, sich von anderen abzugrenzen. Nur die Entscheidung zum Sterben bringt ihm schliesslich Hoffnung und Zufriedenheit.

Zusammenarbeit: Dr. Mathias Baum


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