Manchmal werden wir wütend bestimmte Bilder zu sehen. Wir sehen sie als Stellvertreter für etwas, das sich in unsere Wahrnehmung drängt. Leuchtende, hochglänzende Missionare einer Geschäftswelt, die versucht zu bestimmen was wir schön finden, an anderen und an uns selbst. Freundlich soll das Lächeln der Frau wohl sein, der rasierte Oberkörper des Mannes ohne Makel. Volles Haar, stramme Brüste, glatte, unbefleckte Haut, athletische, attraktive Körper zum Anbeißen. Menschenfleisch aus digitalen Küchen, meisterlich angerichtet, um in übersatten Köpfen immer mehr Hunger zu entflammen. Wir schlucken Gift, Tag für Tag. Wo ist unser Gewinn? Manchmal haben wir genug und wollen Exempel statuieren, wollen die Götzen zerschlagen um wieder klar zu sehen. Man schickt uns Boten und wir schicken sie zurück mit abgeschlagenem Haupt.

Wir haben uns die Freiheit genommen sie zu zerfetzen, zu entstellen, um das nach Außen zu kehren, was wir in ihnen sehen.

Zusammenarbeit: Dr. Mathias Baum


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