2 qm Stasi-Akten
Formale und inhaltliche Untersuchungen von 32 Seiten Stasi-Akten.
Mit zwei DDR-Schreibmaschinen, vielen Klebepunkten, Kopien und farbigen Stiften ist ein 32-seitiges Leporello entstanden. Vor der Umsetzung war ein detailliertes Konzept erforderlich, da die Korrektur- und Darstellungsmöglichkeiten durch das Arbeiten ohne Computer eingeschränkt sind. 

Das Leporello zeigt in den Akten formal gefundene Elemente, wie Raster und Schriften. Inhaltliche Bezüge entstehen zum Beispiel durch das Erklären von Begriffen oder Jahreszahlen. Politische Zusammenhänge treten in den Hintergrund und werden nur indirekt behandelt. Einen persönlichen Bezug zur DDR habe ich durch meine Eltern; sie haben dort bis 1985 gelebt. Die Akten sind die meines Vaters und entstanden etwa zwischen 1980 und 1989.


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