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Um die Ecke (Quicktime)
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Der Tod bzw. Mord im Film ist allgegenwärtig. Egal ob im brutalen Actionfilm, im Autorenfilm oder an jedem Sonntag Abend im »Tatort«; es wird ständig und übermäßig viel gestorben. Weil wir den Mord als ein »schlimmes« Ereignis ansehen, können wir nicht davon ablassen, uns ständig mit ihm auseinander zu setzten. Doch was macht ihn für uns so interessant, obwohl er statistisch gesehen nur eine untergeordnete Todesursache darstellt? Ist es bloß Neugier, oder versuchen wir eine Seite in uns zu unterdrücken, die sonst zu Vorschein käme? Mit diesen Fragen habe ich mich im Zuge dieser Arbeit beschäftigt. Bei der Recherche fielen mir die Filme Alfred Hitchcocks besonders auf. Er hat sich im Laufe seiner Karriere mit den verschiedensten Facetten des Mord auseinandergesetzt. Egal ob Horror, Thriller oder Komödie: Hitchcock schaffte es immer den Mord dem Genre entsprechend darzustellen. Meine Interpretation zu diesem Thema bezieht sich auf Bilder des Mordes, ihre Wirkung und die Möglichkeiten des Films.


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