Teil 2 des Workshops »the good the bad and the ugly« mit dem Hauptziel, dem bestehenden Text (Lehrformeln und Meinungen) eine Entsprechung in der Bildsprache zu geben. Das Resultat präsentiert 48 »Blumenbilder« aus allen Bereichen des visuellen Lebens (»Bitte laßt die Blumen leben!«, Publikation, 96 Seiten; Auflage: 200; Schrift: Akzidenz Grotesk Helvetica Monospace.

Workshopteilnehmer: Babic, Marijana; Brade, Alexander; Dechert, Michaela; Erlich, Linnea ; Gasselsdorfer, Patrick; Görlich, Matthias; Kronenberg, Christoph; Matic, Rade; Napiorkowski, Pawel; Philippin, Frank; Renschke, Florian; Schendzielorz, Oliver; Strack, Andreas

ADC NY 2011 – Auszeichnung in Bronze des Art Directors Club New York in der Kategorie »Book Design/University Press Book«

Was ist das Gute, was ist das Schlechte, was ist das Hässliche im Design? Was ist gutes, was ist schlechtes, was ist hässliches Design? Im Rahmen von zwei Workshops wurden diese Fragen diskutiert. Aufgabenstellung war dabei zunächst, innerhalb des jeweiligen Themengebiets, Thesen, Statements und visuelles Material zusammenzutragen. Nach intensiver Diskussion darüber, was denn nun »Good«, was »Bad« und was »Ugly« (nach dem gleichnamigen Western »Il buono, il brutto, il cattivo«, zu Englisch: »The Good, the Bad and the Ugly«, zu Deutsch: »Zwei glorreiche Halunken« aus dem Jahre 1966) im Design bedeutet und wer was warum vertritt, lautete unser Fazit: es können keine ultimativen Antworten gegeben werden. Basierend auf dieser Erkenntnis haben wir uns entschieden, das gesammelte Material im Rahmen dieser Publikation mit allen Widersprüchen unkommentiert und ungeordnet zu präsentieren. Dieses Projekt stellt somit indirekt auch die Sinnhaftigkeit von Lehrmeinungen, Regeln und somit von Designausbildung generell in Frage. Grundlage für die Materialsammlung war die Bibliothek unseres Fachbereichs. Die Quellen (Signaturen) der Aussagen und Bilder befinden sich auf den nun folgenden Seiten, wobei bewusst nur der Verweis zum Buch selber preisgegeben wird, nicht aber zum Verfasser selbst. Einen Überblick über die Verfasser der Lehrsätze befindet sich auf der Rückseite dieses Einlegers, auch hier wieder bewusst ohne direkte Verweise zu den jeweiligen Aussagen


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