Bei Hilfsgüterabwürfen in Krisengebieten, aus Höhen von bis zu 100 m, liegt der Verlust der abgeworfenen Ware bei bis zu 40 %. Für Hilfsorganisationen (z.B. World Food Programme (WFP)) und dem Militär (US Air Force, Bundeswehr) ist es finanziell unmöglich Schüttgüter mithilfe von Fallschirmen zu sichern.
Das neu entwickelte System besitzt die Fähigkeit des passiven Fliegens nach Vorbild der Natur (Flügelsamen) und schafft Effektivität durch Funktionalität und Stabilität. Das zentrale Element, der Gütercontainer, befindet sich im Zentrum der Flügelkonstruktion. Mit einem Fassungs-

vermögen von 0,4 m³ und einer maximalen Traglast von 60 kg ist er ausgelegt für den Transport von humanitären Hilfsgütern. Durch das Gewicht des Containers innerhalb des Systems wird das Zusammenfalten der Flügel ermöglicht und eine optimale Transportsituation geschaffen. Beim Abwurf der Güter können sich die Flügel durch den freien Raum entfalten, was das System sofort in Autorotation versetzt, somit Auftrieb erzeugt und den Aufprallimpuls verringert. Aufprallschutz wird außerdem durch den doppelten Boden gewährleistet, der durch die Position des Gütercontainers im Flügelsystem entsteht.


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