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Alltagsrhythmen (Vimeo-Link)
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Wir sind dem Alltagsleben so nah, dass wir ihn genau zu kennen meinen. Eintönig. Gleichförmig. Gewöhnlich und grau. Es sind scheinbar lediglich die Ausnahmen und Besonderheiten, die uns Lebensfreude und Lichtblicke bringen. Wir sind so sehr in unserem Alltag verwickelt, dass uns oft Zeit und Distanz fehlen, ihn zu reflektieren um die wahre Ästhetik des Alltäglichen genießen zu können.

Mit der Diplomarbeit „Alltagsrhythmen“ wird versucht die negativ besetzte Theorie der Routine zu widerlegen und die Schönheit eines sich täglich wiederholenden, aber dennoch einmaligen Tagesablaufs für jedermann bewusst und greifbar zu machen. Einmalig deshalb, da jeder einzelne selbst Teil dieser Alltagswelt ist, in der er sowohl sich als auch andere unbewusst beeinflusst. Die Konsequenz daraus ist eine stetige Synchronisation zwischen der Eigenwelt, Mitwelt und Umwelt, die in der täglich neuen Formation von wiederkehrenden Alltagshandlungen (trinken, essen, schlafen,..) zum Ausdruck kommt.

Die vorliegende Arbeit umfasst sieben beispielhafte Alltage (Montag bis Sonntag) die, verglichen miteinander, ähnlich aber dennoch nicht identisch sind.


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