Ich habe in diversen Einkaufszentren in Wiesbaden, in einer heute typischen Geräuschkulisse Menschen verschiedenster Nationalitäten und Alter aufgenommen, die einen Teil von Schillers Gedicht, vorgelesen von meiner Studienkollegin Anja Grunert, einmal hören und beim zweiten Mal parallel mitsprechen. Alle haben bei diesem Klang-Experiment eines getan: sie sind in Resonanz gegangen. Mit Anjas Stimme, mit mir und meinem Projekt und letztendlich mit dem Klang und der Metrik eines der bekanntesten Gedichte der deutschen Literatur.

Herausgekommen ist keine „korrekte“ Version des Schiller-Gedichts, sondern eine zeitgenössische Aufnahme an Stimmen und Persönlichkeiten, die mit der klingenden „Glocke“ in Resonanz treten. Begleitheft zum Hörwerk: Klassischer Bleisatz.

Zwischenblätter: 19 (für die 19 Strophen des Gedichts) reale Glocken-Silhouetten der Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck. 

 

Die Außenform bestimmt den jeweiligen Klang und die Resonanz einer Glocke..


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