Langsam schwingen, schnell die Beine heben, aber nicht die ganze Körperkraft einsetzen. Loslassen und wieder zupacken, den Moment in der Bewegung abpassen, in dem man still zu stehen scheint.

In einem Video erzähle ich von mir, und gebe damit die Möglichkeit, sich in meiner Darstellung wiederzufinden. Das Geräteturnen ist ein Sinnbild für den Weg zu einem Ziel, nicht das Ziel selbst. 

Üben heißt für mich: »(...) beharrlich auf die gleiche Bewegung, das gleiche Timing, den gleichen Kraftaufwand zu setzen und aus der minimalen Differenz in der Wiederholung, das heißt der Variation, den größten Leistungs- und Lustgewinn zu ziehen, möglichst so, dass sich – in der ›Überraschung durch das Erwartete‹  – jener Spalt öffnet, der den überragend schönen Augenblick des Gelingens hinzutreten lässt.«*

Zitat aus Gamm, Gerhard/Die Schönheit der Wiederholung. Tagung: Anthropotechniken im Sport. 06.12.10 TU Darmstadt, 04.–06.11.2010

Die Betreuung erfolgte in Zusammenarbeit mit Prof. Anja Vormann.



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