Im Rahmen des „Deutschlandjahres in Japan 2005/2006“ präsentierte sich die Hochschule Darmstadt im Auftrag der Landesregierung mit ausgewählten Projekten unter dem Aspekt: „Ein Tag in der Region, aus Sicht der Studierenden“.
Um Darmstadt herum gibt es zahlreiche Badeseen mit unbefestigten Ufern. Wer schwimmen möchte, muss zunächst über Steine, Sand oder durch Matsch ins Wasser waten. Auch kleine Hänge im Gelände sind oft unbequem zu überwinden, wenn etwa der Sand unter den Füßen wegrutscht. Dieser Entwurf nahm sich des Problems an und ersann künstliche Landschaftsteile. Mit ihnen lassen sich Uferzonen eines Badesees in beliebiger Fläche befestigen, ebenso wie kleine Hänge. Zwei sechseckige Grundelemente sind die Basis.
Beide sind 1,40 Meter lang und 1,70 Meter breit. Ein Element überwindet einen Höhenunterschied von 40 Zentimetern, das zweite ist flach. Durch ihre Form lassen sich die Module zu beliebig großen Flächen kombinieren. Sie schaffen angenehme Zugänge in den See, Oasen ohne Disteln oder kleine Rampen, durch die sich ein Hang bequem hinauf und hinab gehen lässt. Die OberÂflächen können unterschiedlich beschichtet werden – die ebenen Flächen beispielsweise mit Teak-Holz, die Schrägen mit einem Grip-Belag. In einer Standardschnittstelle lassen sich Geländerelemente oder Sonnenschirme stabil verankern.