Bis 2025 rechnet man mit einem Anstieg von bis zu 80% im. Ein großer Teil dieser Transportleistung wird auch über die Schiene abgewickelt werden.
Im Transport eiliger Waren, wie etwa Postgüter, verderblicher Waren oder prozessgebundener Teile jedoch bietet die Schiene bisher kein attraktives Konzept. Hauptursachen dafür sind mangelnde Flexibilität, sowie die niedrigen Transport-geschwindigkeiten herkömmlicher Güterzüge. Hier schafft der ORCA abhilfe. Er nutzt das Hochgeschwindigkeits Schienen- netz, dass bisher nur für den Personentransport genutzt wird. Die Kernidee des ORCA sind seine wechselbaren Aufbau-
module. So kann er am Tag für den Personentransport,
in der Nacht für den Transport spezieller Gütermodule genutzt werden. Diese Module werden mit dem LKW zum bzw. vom Individualziel ans ORCA-Verladeterminal gebracht und dort auf den wesentlich effizienteren Zug umgeladen. Die Gütermodule besitzen gleichzeitig integrierte Akkus, die während der Standzeit auf dem Zug über das Oberleitungsnetz geladen und zur Mobilisierung der Elektro-LKWs genutzt werden. Auf diese Weise entfallen lange Ladestandzeiten der E-LKWs. Die Vorteile des Konzepts sind die Nutzung offenliegender infrakstruktureller Kapazitäten, sowie die spezifische Herausstreichung der jeweiligen Vorteile von Schiene und Straße.